Chinesische Gelassenheit

Dieses Foto finde ich sooooo typisch für China: Selbst inmitten des Hochwasserchaos in Chongqing darf natürlich der entspannte Mittagsschlaf nicht fehlen. 🙂

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Japanischer Jodler

Eine unterhaltsame japanische Interpretation deutscher Jodelkultur:

Dazu passend, ein politisch nicht korrekter Witz:

Zwei Japaner wandern in den Bergen. Plötzlich fällt einem das tragbare Radio runter und in eine Felsspalte. Was sagt der eine zum anderen?

Holi i die Ladio odel holi du die Ladio? 😀

Hochwasser in Beijing

Bin sehr froh, dass ich an diesem Wochenende nicht in Beijing war, denn die stärksten Regenfälle seit 61 Jahren haben dort die Stadt teilweise unter Wasser gesetzt:

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-07/peking-unwetter-tote

http://news.youku.com/beijingbaoyu2012/index

Gott sei Dank geht es allen meinen Freunden und Bekannten dort gut und von ihrer Seite kam bereits Entwarnung, dass sich die Lage vor Ort mittlerweile einigermaßen normalisiert hat.

Chinesisch lernen mit Skype – funktioniert das?

Da ich diesen Sommer in Boston verbringe, musste ich mir eine Lösung ausdenken, wie ich über die Wochen in den USA meine hart erarbeiteten Chinesischkenntnisse nicht gleich wieder verliere. Natürlich hätte ich mir hier vor Ort einen chinesischen Privatlehrer suchen können, doch der wäre mindestens doppelt so teuer wie meiner in Beijing gewesen. Also habe ich beschlossen, einfach meinen Unterricht per Skype mit meinen bisherigen Lehrern weiterzuführen. Einerseits sind die Kosten geringer – für Privatunterricht muss ich in China je nach Ausbildung des Lehrers nur zwischen 5,50 und 8 Euro/Stunde zahlen. Außerdem war es mir wichtig, regelmäßigen Unterricht zu haben, damit ich faule Socke gezwungen bin, mehrmals wöchentlich rechtzeitig vor dem Rechner zu sitzen und nicht spontan mein Chinesischlernen auf „morgen“ verschiebe. Ich hatte jedoch selbst etwas Zweifel, ob mein virtueller Unterricht klappen würde, denn schließlich ist das chinesische Internet nicht gerade für seine Stabilität bekannt und die Atmosphäre vor dem Computer ist eine andere, als entspannt in einem Café von Angesicht zu Angesicht zu lernen.

Allerdings muss ich nun nach meinen ersten Wochen Unterricht sagen, dass bisher fast alles wunderbar geklappt hat. Nur eine Woche lang hatte ich Probleme mit der Internetverbindung, als eine meiner Lehrerinnen sich in der inneren Mongolei aufhielt, wo einfach das Netz zu langsam für eine klare Datenübertragung war. Auch an das Lernen vor dem Bildschirm habe ich mich schnell gewöhnt und vom Sofa aus zu pauken kann durchaus entspannend sein. 🙂

Ich nehme momentan an 4 Tagen die Woche zwischen 2 und 3 Stunden Unterricht und spüre bereits, dass ich echte Fortschritte mache. Als Unterrichtsmaterialien habe ich hauptsächlich die PDFs von http://www.chinesepod.com benutzt, die praktischerweise alle sowieso komplett von einer Internetplatform runtergeladen werden können und deshalb digital sind. Ansonsten habe ich einfach meine per Hand geschriebenen Hausaufgaben und sonstige Lehrmaterialien mit der Kamera abgeknipst und meinen Lehrerinnen digital zugeschickt. Gott sei Dank sind meine Lehrerinnen alle sehr gewissenhaft und waren bisher stets pünktlich online. Praktisch ist die Zeitverschiebung zwischen China und den USA mit genau 12 Stunden, so können wir zu einigermaßen humanen Zeiten am chinesischen Morgen und amerikanischen Abend zusammen lernen. Ein schöner Nebeneffekt von Skype ist außerdem, dass ich mir die Pendelzeit hin zum und zurück vom Café spare, die für mich in Beijing schon mal locker 45 Extraminuten ausmachen kann. Insgesamt also eine durchweg positive Erfahrung, die ich weiterempfehlen kann!

Duibuqi-Blues! :-)

Und hier ein Lied für alle Chinesisch-Lernenden unter uns. Enjoy!

Hotdog à la japonaise

Interessante Kombination, gefunden in Chinatown hier in Boston: Amerikanischer Hotdog mit japanischen Seetang-Flocken. Hatte jedoch nicht den Mut, das zu probieren… 😉

Jahrestag

Leckere Sushi und Sashimi, die es wenn zwar zu sehr gehobenen Preise auch in Boston gibt, zur Feier unseren einjährigen Jahrestags. 🙂

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