Yomiuri-Artikel: Übersetzung Teil 1

Am Freitag ist also mein Artikel in der Yomiuri erschienen. Jetzt kennen mich 2 Millionen Japaner mehr. 😉 Aus Copyright-Gründen kann ich leider den Artikel nicht auf meinem Blog posten, aber wenn ihr mir eine Nachricht schreibt, kann in Interessenten eine Kopie zukommen lassen.

Ich habe tatsächlich eine halbe Seite bekommen, deshalb ist der Text auch ziemlich lang und ich werde die Übersetzung stückweise machen. Hier schon einmal der erste Teil:

Stellen Sie sich vor, Sie wären Verantwortlicher für Klebestifte und müssen eine PR-Kampagne zur Umweltfreundlichkeit der Produkte erarbeiten! fordert Carolina (28), Abteilungsleiterin für Personalentwicklung des Klebstoffproduzentens Henkel Japan in fließendem Japanisch eine Reihe von Studenten auf, welche das Technologiezentrum des Unternehmens besuchen. „Wie wäre es mit einem grünen Etikett?“, „Man könnte Schüler zu einer Fabrikbesichtigung einladen!“ Die Studenten sammeln eifrig Ideen. Carolina entwickelt die Interviewstandards und ist verantwortlich für den Einstellungsprozess des Unternehmens. Weiterhin fallen PR-Aktivitiäten, zum Beispiel der Kontakt zu Schulen und Universitäten, in ihren Aufgabenbereich. „Ich hoffe, den Seminarteilnehmern die Gelegenheit zu geben, über ihre (berufliche) Zukunft nachzudenken.“. Aufgewachsen auf einem Dorf in Deutschland, hat sich Carolina nach dem Leben in fernen Ländern gesehnt. Sie begann mit 13 Jahren mit dem Japanischstudium. Durch einen Sprachkurs an einer nahe gelegenen Universität hatte sie Gelegenheit, mit der japanischen Kultur und dem japanischen Essen in Berührung zu kommen. An der Universität wählte sie das Fach BWL mit dem Ziel, in Zukunft in Japan zu arbeiten. Während ihrer anschließenden Promotion forschte sie über ausländische Unternehmen in Japan. Seit Anfang 2008 ist sie bei Henkel beschäftigt und promovierte dieses Jahr.

Anfangs war Carolina im Marketingbereich in Yokohama beschäftigt. Ein Teil ihrer Arbeit schloss Kundenkontakte und Vertriebsaktivitäten ein. Dies war für sie eine Gelegenheit, mehr über die japanischen Geschäftsgepflogenheiten zu lernen, wie beispielsweise „Settai“ (das Ausführen der Kunden zum Essen) und die Betonung persönlicher Beziehungen. Seit Mai arbeitet sie in der Niederlassung in Tokyo des Unternehmens. Sie achtet darauf, höfliches Geschäftsjapanisch zu verwenden, z.B. Ausdrücke wie „Shitsurei-shimasu (Entschuldigen Sie bitte),“ „Otsukare-Sama-desu. (Japanischer Bürogruß)“ und auf die japanischen Verhaltensregeln Rücksicht zu nehmen.

… to be continued 😉

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Ein Kommentar (+deinen hinzufügen?)

  1. Dariojin
    Aug 02, 2010 @ 10:33:07

    Sehr gerne würde ich den ganzen Artikel lesen. Bitte schicke mir eine Kopie oder falls möglich den Link dahin in Yomiuri Online.
    Bin gespannt über möglich Auswirkungen dieses Artikels in Anbetracht dessen, dass dich jetzt 2 Millionen mehr Japaner kennen.
    Eine Frage, die mir auf der Zunge brennt ist, wie weit fühlst du dich nach drei Jahren Aufenthalt in der japanischen Gesellschaft integriert ?

    お 元気 で
    Dario

    Antwort

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